17. KW - Der Innenausbau

Wandverkleidung und Dämmung
Wandverkleidung und Dämmung

Trockenbau, Sanitär- und Elektroinstallationen werden in dieser Woche wesentlich vorangetrieben.

Trockenbau

Das Holzhaus wird - anders als ein massives Haus - von innen komplett mit Gipskarton verkleidet. An allen Wänden und Decken werden Gipskartonbauplatten montiert, verspachtelt und gestrichen. Auf eine freie Untersicht der Deckenbalken wird wegen des Schallschutzes und aus gestalterischen Gründen zugunsten einer abgehängten Decke mit Hohlraumdämpfung verzichtet.

Die abgehängte Decke mit der aufliegenden Dämmung verbessert erheblich den Schallschutz der Geschossdecke. Außerdem können Kabel in der Decke verlegt und Einbauleuchten gesetzt werden. Die glatten weißen Deckenuntersichten sind gewünscht und unterstreichen den kubischen Charakter des Hauses. Abschließend wird das Haus von innen und außen ganz weiß gestrichen werden.

Der Trockenbauer verschraubt die Gipskartonplatten direkt auf der OSB-Schalung der Wände. Auf eine zusätzliche Installationsebene (6 cm Hohlraum zwischen GK und OSB) wird aus Kostengründen verzichtet. Ebenso wird auf eine Elektroinstallation an den Außenwänden weitestgehend verzichtet, damit die winddichte Ebene nicht durchdrungen wird.

Die Fensterlaibungen werden zusätzlich mit 3 cm Dämmung versehen, auf die direkt die GK-Laibungsplatte verschraubt wird. Somit ist die Fuge zwischen Fenster und Rohbauwand verschlossen.

Sanitärinstallation

Parallel montiert der Sanitärinstallateur die Abwasser- und Trinkwasserleitungen. Zuerst werden die Leitungen auf der Sohle verlegt, die in der der Dämmung auf der Sohle verschwinden werden.

Elektroinstallation

Gleiches gilt für die Elektroinstallation. Der Elektromeister verlegt die Leitungen im Boden, in den Wänden und Decken zu den Verbrauchsstellen und fräst die Dosen in die Trockenbauwände ein.

Bodendämmung

Gegen Ende Woche verlegt der Zimmermann die Kreuzlattung auf der Sohle zur Aufnahme der 20 cm starken Dämmschicht aus Isofloc und der Bodenschalung.

Die Planung sieht vor, dass die Dämmhülle im Bodenbereich über dem Beton liegt. Dafür werden zwei Lagen gekreuzte 4-Kanthölzer ausgerichtet, nivelliert und verschraubt.

Architektur-Büro Brandenburg

puschmann architektur, Brandenburg

Dipl.-Ing. Jonas Puschmann
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Fon: 033962 - 80 94 63
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Stadt-/Regionalplanung

 

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Bau eines Holzhauses

Blog zur Entstehung eines Hauses im Holzrahmenbau

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